Das süße Leben: Warum ich keinen Zucker esse / The Sweet Life: Why I don’t eat sugar

Nur ein Stück Schokolade essen und den Rest der Tafel wieder in den Schrank tun? Unmöglich.

Den Gratis-Keks zum Kaffee liegen lassen? Keine Chance.

Insgeheim hoffen, das größte Stück vom Kuchen zu bekommen? Heimlich vor dem Servieren ein paar Trüffel essen, damit ich mehr bekomme, als die Gäste? Ja, das war ich.

Bis ich nachts essend vor dem Kühlschrank stand.

Warum ich keinen Zucker esse - zuckerfrei leben - zuckerfrei essen - www.maitewokoeck.de

Aber erst, als meine grundlosen Stimmungsschwankungen für mich (und sicherlich auch für meine Umwelt) unerträglich geworden waren wusste ich, es muss sich etwas ändern.

Denn das war in den letzten Monaten immer mehr zum Problem geworden; ich habe grundlos schlechte Laune bekommen. Und zwar so richtig schlecht.

Der Grund, warum ich nicht aufhören konnte zu essen war simpel; für Zucker (im Besonderen Fruchtzucker) gibt es keinen Stop-Knopf im Gehirn. Es gibt kein „satt“ und kein „genug“.

Zucker lässt den Insulinspiegel im Blut in die Höhe schnellen, nur um ihn dann wieder krass herunterzubringen. Mit dem Ergebnis, dass wir noch mehr Hunger haben, als vor dem Essen. Und außerdem schlechte Laune kriegen.

Zucker macht mit dem Körper jedoch noch viel mehr:

  • Zucker fördert Entzündungen im Körper, wodurch Herz-Kreislauf-Krankheiten begünstigt werden.
  • Zucker nährt bestimmte Krebsarten, deren Zellen Andockstationen für Insulin haben.
  • Zucker reagiert mit den Proteinen in unserem Körper, was dazu führt, dass wir schneller altern und Falten kriegen.
  • Zucker erhöht die Chancen Diabetes 2 zu bekommen drastisch.
  • Zucker macht dick. Nochmal: Nicht Fett macht fett, sondern Zucker.
  • Zucker fördert „schlechtes“ Cholesterol HDL, was wiederum zu mehreren Krankheiten führen kann.
  • In Kindern führt Zucker zu Verhaltensauffälligkeiten.
  • (und in Erwachsenen wie mir zu fast depressiven Zuständen)

Noch eine Sache: Zucker ist nicht gleich Zucker. Der Zucker, der von unserem Körper besonders schnell aufgenommen wird, ist Fruchtzucker und einfache Kohlenhydrate (Weißmehl). Traubenzucker (Glukose) wird dagegen langsamer ins Blut abgegeben. Das heißt, der Zucker von dem wir uns vor allem fernhalten sollten ist… Fruchtzucker.

Aber das ist doch alles Natur? Ja, klar. Aber niemals zuvor haben Menschen dermaßen viel Zucker in „der Natur“ gefunden, wie wir es jetzt durch weite Transportwege und Industriezucker zur Verfügung haben. Und in diesem Fall macht es die Menge.

Für unsere Vorfahren waren Äpfel und Orangen Süßigkeiten, die es nur zu bestimmten Anlässen und Festtagen gab.

Nun sage ich nicht, dass du keine Früchte mehr essen sollst. Denn ganze, frische Früchte haben Ballaststoffe, die wiederum die Aufnahme des Zuckers im Blut verlangsamen.

Aber: Alle Vitamine und Mineralstoffe aus Früchten kannst du auch problemlos über Gemüse abdecken.

Und Saft oder Trockenobst sehen zwar auf den ersten Blick gesund aus, sind aber nur noch der Zucker ohne den Rest, den eine Frucht Gutes hat. Ein Glas Orangensaft hat so viel Zucker, wie ein Glas Cola.

Jetzt bin ich seit einigen Jahren „zuckerfrei“ und genieße das süße Leben! Denn einen hohlen Zahn habe ich immer noch. Nur mache ich mir meine Süßigkeiten jetzt selber (und sie sind köstlich!) und achte beim Obst auf Menge und Zuckergehalt.

Viele zuckerfreie Rezepte findest du auf diesen Seiten.

 

Only eating one piece of chocolate and putting the rest back into the pantry? Impossible.

Not touching the complimentary cookie in the café? Not a chance.

Secretly hoping of getting the biggest piece of cake? Eating a couple of truffles before serving them to the guests so I’m getting enough? Yes, that was me.

Until I stood in front of the fridge, at night, eating.

But it wasn’t until my until my mood swings (triggered by nothing in particular) had gotten intolerable for me and surely also for my surroundings, that I realized something had to change.

Because it had grown into a sizeable problem; I was frequently and suddenly in a really bad mood. Really, really bad.

The reason, which I of course didn’t know at that time, why I couldn’t stop eating was simpel; for sugar (more specifically fruit sugar, fructose) there is no „stop-button“ in the brain. There is no „enough“ or „satisfied“.

Sugar pushes the insulin level in our blood sky high only to let it drop very deep. Resulting in being even more hungry than before. And in having a bad mood.

But sugar does even more harm to the body:

  • Sugar causes inflammation and chronic inflammation in turn causes heart diseases.
  • Certain types of cancer that have receptors for insulin feed off of sugar and grow from it.
  • Sugar reacts with the protein in our body resulting in aging faster (and getting more wrinkles!).
  • Sugar dramatically increases your risk of getting Diabites 2.
  • Sugar makes you put on the pounds. Not fat makes you fat. Sugar does.
  • Sugar promotes „bad“ cholesterol HDL, which in turn results in numerous illnesses, for example clogged arteries.
  • In kids sugar can cause behavioural issues.
  • And in adults it can cause mood swings and even depression.

Another thing: Sugar isn’t all equal. The sugar our body resorpts the fastes is fruit sugar (fructose) and simple carbohydrates (white flour). Dextrose (glucose) on the other hand is released into the blood stream in a slower pace, not resulting in blood sugar spikes. Which means, the sugar we have to avoid is… fruit sugar.

But it’s all natural, isn’t it? Of course. But never before have humans found that much sugar „in nature“, like we do now in the supermarkets thanks to long transportation and industrialized sugar. And in this case it’s the amount that makes the difference.

For our ancestors, apples and oranges were sweets that were reserved for special days and occassions.

I don’t say don’t eat fruit. Because whole, fresh fruit also has a lot of fiber that slows down the absorption of the sugar into the blood.

But it’s also a fact that you can easily get all your vitamins and minerals from vegetables. And juice and dried fruits look healthy at first sight. But really what they are is the sugar without the fiber and all the other good stuff of a fresh fruit. One glas of orange juice has as much sugar as a glass of coke.

I’ve been sugar free for a couple of years now and am really enjoying the „sweet life“. Because I still have a sweet tooth. But now I make sweets myself (and they’re delicious!) and I look for low sugar fruits.

You will find many sugar free recipes on this blog. Enjoy!

 

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