Meditation im Alltag

Meditation im Alltag - Achtsamkeit - Meditationstipps - www.maitewokoeck.de

Die Teilnehmer in meinem Meditationskursen berichten fast alle davon, dass die größte Herausforderung ist, die Meditationspraxis in ihrem Alltag zu verankern.

Das kann ich gut verstehen, denn auch ich habe immer wieder Phasen, in denen ich es schwierig finde, täglich zu meditieren.

Warum täglich meditieren? Die Meditation ist eure Dusche von innen. Ihr duscht euch (vermutlich) täglich äußerlich, ihr putzt euch täglich die Zähne. Und genau damit kann man es auch vergleichen. Wie beim Zähneputzen ist Meditation viel effektiver, wenn ihr euch jeden Tag ein paar Minuten Zeit dafür nehmt, als ein Mal in der Woche eine halbe Stunde.

Um täglich zu meditieren benötigt es am Anfang sanfte Disziplin. Irgendwann werdet ihr so einen großen Unterschied zu eurem Leben ohne Meditation sehen, dass es gar keine Frage mehr ist, ob ihr meditiert.

Hier sind ein meine 5 Tipps, wie du Meditation leichter in deinen Alltag integrieren kannst:

  1. Setz dir keine zu hohen Ziele! Du musst nicht jeden Tag eine halbe Stunde meditieren. Du musst noch nicht mal 10 Minuten meditieren. Fang mit 3 Minuten täglicher Meditation an und wenn du Lust hast, kannst du immer noch länger sitzen bleiben.
  2. Gestalte dir eine Meditationsecke! Es ist leichter, wenn du zum meditieren an einen bestimmten Platz in deiner Wohnung gehst, wo das Meditationskissen (wenn möglich) liegen bleibt. Du kannst dir die Ecke auch schön gestalten, dir Bilder hinstellen, die du magst, kleine Erinnerungsstücke oder eine Blume und eine Kerze.
  3. Plane die Meditation zu einer festen Zeit ein! Das kann morgens, mittags oder abends sein. Wenn es nicht anders geht, schreibe sie dir in deinen Kalender. Meditation soll keinen Druck aufbauen, aber du musst ein wenig Disziplin aufbringen, um sie in deinen Alltag einzubauen.
  4. Erinnere dich daran, warum du meditierst! Du wirst einen Grund haben, warum du mit der Meditation angefangen hast. Ein Bedürfnis, eine Situation, eine Haltung zum Stress, die du damit ändern möchtest. Denke daran, wenn der innere Schweinehund kommt – und wie gut du dich danach fühlst.
  5. Hole dir Unterstützung! Es ist einfacher, wenn du bei der Mediation nicht alleine bist. Suche dir eine Meditationsgruppe in deiner Nähe. Mache die Meditation von einem Lehrer als Audio-Aufnahme oder Video geführt (das biete ich den Teilnehmern meiner Kurse an). Oder werde Teil meiner Facebookgruppe für Mediation und Achtsamkeit. Ab dem 21. Juni 2016 gibt es dort einen 10-tägigen Online-Meditationskurs umsonst.

Merken

Merken